THEATER

 

Beginn 20 Uhr, es sei denn es ist bei der Veranstaltung anders angegeben

Kartenvorbestellung unter 0911/706806

Ab sofort Kartenvorverkauf für ALLE Vorstellungen bei Karstadt in Nürnberg, Lorenzer Platz
und ab sofort auch bei Frankenticket und den Fürther Nachrichten in Fürth!!!
Außerdem gibt es ab sofort für ALLE Veranstaltungen Karten in der Kofferfabrik am Tresen.

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Döring'sche Bühnenspielereien
vom 20. Mai bis 9. Juli

"Theater auf Zeit"

Beginn ist, wenn nicht anders angegeben um 20 Uhr

Doeringsche-Theaterspiele

Zum zweiten Mal finden vom 20. Mai bis zum 9. Juli die Bühnenspielereien der Döring’schen Theaterwerkstatt statt. Zu sehen sind die Produktionen der letzten Monate und zwei Neuproduktionen. Daneben, Szenarien aus Monologen, Dialogen, Liedern und Chansons.

Zur Zusammenfassung

 

DO 20.05.

Prolog

MENSCHEN – ROLLEN - EMOTIONEN

Theaterfiguren geben sich die Ehre. Hineingestellt-gesetzt-gelegt in ein menschliches „Stillleben“ ergreifen sie die Gelegenheit Ihnen ihre Geschichte zu erzählen. Monologe von Moliere, Feuerbach, Gogol. Grabbe, Strauß u. a. gespielt von Sandra Ettling, Hannes Göldner, Sina Martin, Udo Martin und Verena Schmidt. Gesang: Vera Unger, in Szene gesetzt von Brigitte Döring.

Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

 

FR 21.05.
SO 23.05.
MO 24.05.
DI 25.05.

Wegen der großen Nachfrage:

DIESE MÄNNER

von Majo Simon, Regie Brigitte Döring - mit Esther Sambale und Sandra Ettling

Diese Männer

Eine Boulevardkomödie mit Tiefgang. Die Geschichte zweier Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Die eine vulgär und resolut, der weibliche Macho per Excellence, die andere schüchtern, naiv und leidend, ein graues Mäuschen. Die eine zieht bei der anderen ein und ganz langsam kommt sich das skurrile Duo näher.

"Frauentheater an dem auch Männer Spaß haben.... Theater in Minimalbesetzung ist für Regie wie Darsteller die Königsklasse. Es gibt keine Massenszenen, keine Action-Einlagen, die mangelndes Schauspieltalent oder Defizite in der Personenführung kaschieren könnten. Regisseurin Brigitte Döring hetzt ihre Protagonistinnen aufeinander und stattet sie dazu mit bewusst überzeichneten Charakterzügen aus... Mit Sandra Ettling als Shelley und Esther Sambale als Cloris agieren zwei Vollblut-Komödiantinnen. Sie kreuzen die verbalen Klingen brillant und brüllkomisch und gleiten doch nie in den Slapstick ab."
(Hans von Draminski, FN 11.7.09)

Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro

 

SO 23.05.
16 Uhr!!!!!

Döring‘sche Theaterwerkstatt

DER POETENKOFFER

Szenische Lesung mit Musik am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Erich Mühsam

Zusammenstellung: Brigitte Döring, mit Brigitte Döring, Udo Martin, Hannes Göldner, Esther Sambale, und Gästen

Erich Mühsam 1878 – 1934
Dichter und Anarchist

Maler, Zeichner, Karikaturist und Schriftsteller. Er war Redakteur des Satiremagazins "Pardon" und als Mitbegründer der Zeitschrift "Titanic" ein Wegbereiter der "Neuen Frankfurter Schule".

"Kabarett-Tätigkeit, Theaterkritik, schriftstellerische Tätigkeit, meist polemisch-essayistisch. [...] Drei Gedichtbände, vier Theaterstücke; 1911 bis 1914 Herausgeber der literarisch-revolutionären Monatszeitschrift Kain. Zeitschrift für die Menschlichkeit. [...] Mit diesen Mitteilungen wäre meine Biographie erschöpft, wenn ich mein Leben allein in meinen literarischen Leistungen charakterisiert sähe. Aber ich betrachte meine schriftstellerische Arbeit ... nur als das Archiv meiner seelischen Erlebnisse, als Teilausdruck meines Temperaments. Das Temperament eines Menschen ist die Summe seiner Stimmungen, die Hirn und Herz von den Ausströmungen der Umwelt empfangen. Das meinige ist revolutionär. Mein Werdegang und meine Lebenstätigkeit wurden bestimmt von dem Widerstand, den ich von Kindheit an den Einflüssen entgegensetzte, die sich mir in Erziehung und Entwicklung im privaten und gesellschaftlichen Leben aufzudrängen suchten. Die Abwehr dieser Einflüsse war von jeher der Inhalt meiner Arbeit und meiner Bestrebungen."
(Erich Mühsam)

Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

 

DO 27.05.
FR 28.05.

FRANCA RAME - "SEX ABER MIT VERGNÜGEN"

FRANCA RAME - SEX ABER MIT VERGNÜGEN

Der erste Abend mit Monologen von Franca Rame und Dario Fo setzt sich zusammen aus Auszügen aus dem Stück „Sex aber bitte mit Vergnügen“ und den Monologen „Die Hure in der Heilanstalt“ und „Eine Frau allein“ aus „Nur Kinder, Küche, Kirche“ (Regie und Spiel: Brigitte Döring)

„Und es wurde ein höchst vergnüglicher Abend. In den Auszügen aus Rames «Sex, aber bitte mit Vergnügen« steckt jede Menge Komik, die Brigitte Döring durch ihr Spiel greifbar machte. Das Publikum ...fand‘s zum Quieken. So gesehen traf Döring mit ihrer Darstellung den Nagel auf den Kopf, getreu nach Rames überliefertem Zitat: «Wir glauben, dass Klagen falsch ist. Du weinst, gehst traurig nach Hause, sagst: ‚Wie schön hab ich geweint‘, und schläfst erleichtert ein. Nein, wir wollen Euch zum Lachen bringen... Es öffnet sich nicht nur der Mund beim Lachen, sondern das Gehirn. Und ins Gehirn können Nägel der Vernunft eintreten. Ich hoffe, dass heute Abend einige Leute mit Nägeln im Kopf heimgehen...« Das taten sie bestimmt.“ (Marion Reinhardt FN)

Eintritt: 9,- Euro/ ermäßigt 7,- Euro

 

SO 30.05.

Nachtcafe "zum Untergang"

Nachtcafé Zum Untergang

Ein Theaterstück aus Gedichten von Kurt Tucholsky, Walter Mehring und Erich Kästner. Auch ab Februar 2010 laden wir sie wieder, einmal im Monat, ins Nachtcafe „Zum Untergang“ ein, in dem sich Menschen der Weimarer Republik ein Bierchen gönnen, auf ihrem Weg in den Nationalsozialismus. Sie werden sich wundern, wie ähnlich sie ihnen sind.

„Soviel Boheme war selten in der Kofferfabrik. Allround-Künstlerin Brigitte Döring lädt mondän ins «Nachtcafé zum Untergang»....Das Ganze ist so dicht konzipiert, die einzelnen Figuren legen so starke Auftritte hin, dass man gar nicht den Eindruck hat, hier würden Texte vorgetragen......Die Auswahl der Stücke, Szenen und Lieder ist genial... Das Schockierende an diesem anregenden Abend sind die Parallelen zur Gegenwart: duldsame Bürger-Schafe, Wirtschaftskrise und Zerfallserscheinungen.“ (CLAUDIA SCHULLER FN 20.11.08)

Mit Brigitte Döring, Sandra Ettling, Hannes Göldner, Silke Klöppel, Sina Martin, Udo Martin, Esther Sambale und Peter Fidel.

Stück und Regie: Brigitte Döring

(TH) Eintritt: Eintritt: 9,- Euro/ermäßigt 7,- Euro

 

MO 31.05.
DI 01.06.
MI 02.06.
DO 03.06.

Franca Rame/Dario Fo Monologe 2

FRANCE RAME 2 – "NUR KINDER; KÜCHE, KIRCHE 1"

NUR KINDER, KÜCHE, KIRCHE

In der Fortsetzung der Frauenstücke von Franca Rame und Dario Fo zeigen wir weitere Monologe aus „Nur Kinder Küche Kirche“: - „Mama Hexe“,  „Eine Frau allein“, „Wir haben alle die gleiche Geschichte“ und „Medea“

Noch einmal Franca Rame:

„In diesen Schauspiel über Frauen spielt eindeutig der Mann die Hauptrolle, besser gesagt, sein Geschlecht. Obgleich es nicht mit Haut und Haaren sichtbar ist, es weilt mitten unter uns, drohend und riesengroß... Seit Jahren machen wir uns stark für unsere gesellschaftliche und sexuelle Gleichberechtigung und im gesellschaftlichen Bereich sind wir sogar einen Schritt vorangekommen. Aber die „Gleichheit der Geschlechter“ ist nicht erreicht. Auf diesem Gebiet werden wir den Männern niemals gleichen und zwar nicht nur aus anatomischen Gründen. Ein schöner Trost.“

Regie: Brigitte Döring; es spielen: Sandra Ettling, Esther Sambale, Verena Schmidt und Brigitte Döring

Eintritt: 9,- Euro/ ermäßigt 7,- Euro

 

PREMIERE DO 10.06.

FR 11.06.
SA 12.06.
FR 18.06.
SA 19.06.

DIE ERZÄHLUNG DER MAGD ZERLINE

aus dem Roman „Die Schuldlosen“ von Hermann Broch

Seit mehr als 30 Jahren steht die Magd Zerline bei der betagten Baronin Elvira F. im Dienst, als sie an einem sommerlichen Sonntagnachmittag dem Untermieter der Baronin in einem großen Monolog ihr Leben erzählt: ein Leben voller leidenschaftlicher Verstrickung, in dem das Schicksal der Magd untrennbar mit dem Schicksal ihrer Herrschaft verknüpft ist, in das sie sich eingemischt hat bis zu dem Anspruch auf den Liebhaber der Baronin und dem Versuch, sich durch das Anzetteln eines Mordprozesses für entgangene Liebe und entgangenes Lebensglück zu entschädigen.

„Es gibt viele Wahrheiten: die Wahrheit der Zerline neben der Wahrheit ihres Liebhabers und dessen Geliebter. Zerlines Beweggründe—sie sind unschuldig, heimtückisch und wahnsinnig zugleich—brechen aufeinander wie Glasfragmente, unfähig eine Einheit zu bilden, jedoch Teil eines Ganzen. Broch zeigt uns, in den Worten Hannah Arendts, wie „Geschichten etwas bedeuten, ohne den Fehler zu begehen, diese Bedeutung zu definieren.“ (Madeleine Thien)

Regie und Spiel: Brigitte Döring

Eintritt: 9,- Euro/ ermäßigt 7,- Euro

 

SO 13.06.
16 Uhr

WERKSTATT SPIELBILDER

Szenen, Texte, Gedichte und Lieder

WERKSTATT SPIELBILDER

 

Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

 

MO 14.06.
DI 15.06.
MO 21.06.
DI 22.06.

BRAUN HITLER

Braun Hitler

Braun – Hitler: zwei Monologe, ein Stück.

Der Autor und Musiker Heinz Ratz (Strom und Wasser) holt in seinem Stück „Hitlers letzte Rede“ Adolf Hitler aus der historischen Abstraktion zurück. „Ihr glaubt Hitler wäre erledigt?... glaubtet, es seien nur die paar Großmäuler die mit „Sieg Heil“ durch die Straßen laufen, ohne zu sehen, dass sie ein Kopie sind von euch, dass sie sich gegen euch wehren, indem sie euch übertreffen. Sie sind nur die sichtbaren Geschwüre einer unsichtbaren Krankheit.“
In seinem Buch „Hitler lieben“ – Roman einer Krankheit, lässt Peter Ross eine gealterte Eva Braun – die Hitler nach der Hochzeit im Bunker noch hat ausfliegenlassen, im Nürnberg des Jahres 1995 wieder auftauchen und über ihr Privatleben mit Hitler plaudern. „Was ist eigentlich pervers daran, einen Massenmörder zu lieben? Er war ein Mensch.“
Ineinandergeschoben entsteht aus den beiden Monologen ein fiktives Stück über eine bizarr-groteske Begegnung: Braun trifft Hitler, in der Kofferfabrik.

Mit Brigitte Döring und Hannes Göldner. Regie: Brigitte Döring

Eintritt: 9,- Euro/ ermäßigt 7,- Euro

 

SO 20.06.
16 Uhr!!!!!

DER POETENKOFFER

Szenische Lesung mit Musik am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Erich Fried

Zusammenstellung: Brigitte Döring, mit Brigitte Döring, Udo Martin, Hannes Göldner, Esther Sambale, und Gästen

Erich Fried 1921 – 1988
österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist

Erich Fried wurde als Kind einer jüdischen Familie in Wien geboren: Vater Hugo arbeitet als Spediteur, Mutter Nellie als Kunstgewerbetreibende, während „Großmutter Malvine einfach nur schlecht sieht, gerne lacht und erzählt - von verlorenen Paradiesen“. Erich Fried war mehrfach verheiratet, wurde unzählige Male geliebt, war oft genug verliebt, hatte Kinder und Enkelkinder. Er starb 1988 in Baden-Baden, inmitten von Dreharbeiten und Lesungsterminen, an Darmkrebs. Schreiben gegen die Verhältnisse. Unrecht spüren. Bloß nicht schweigen. Schon der Fried der jungen Jahre entwickelte in Versen und Theaterrollen seinen Eigen-Sinn. Hochintelligent und schwerbegabt war er, machte sich seinen Reim auf die Welt. War wider-ständig und mischte sich unermüdlich ein in die Politik seiner Zeit.

"Wer von einem Gedicht seine Rettung erwartet, der sollte lieber lernen, Gedichte zu lesen.

Wer von einem Gedicht keine Rettung erwartet, der sollte lieber lernen, Gedichte zu lesen."
(Erich Fried)
Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

 

PREMIERE DO 24.06.

FR 25.06.
SO 27.06.
FR 02.07.
SA 03.07.
SO 04.07.

"NICHT KLEIN, KEIN PRINZ ODER DOCH?"

Eine phantastische Geschichte (sehr) frei nach Antoine de Saint-Exupérys Erzählung „Der kleine Prinz“

NICHT KLEIN, KEIN PRINZ ODER DOCH?
NICHT KLEIN, KEIN PRINZ ODER DOCH? NICHT KLEIN, KEIN PRINZ ODER DOCH?

Der Börsenmakler Robert sitzt wieder einmal spät nachts in seinem Büro und arbeitet, als plötzlich ein Stromausfall seine Aktivitäten für einige Minuten lahmlegt. Als sich das Dunkel wieder lichtet, hat er einen unerwarteten Gast. Das, auf den ersten Blick wie ein Straßenmädchen, anmutende Mädchen Paula, dass auf der Suche ist. Auf der Suche nach was? Nun, eben auf der Suche. Hier beginnt Roberts, anfangs unfreiwillige, überaus seltsame Reise durch eine Nacht, an deren Ende er nicht wissen wird, ob es sie jemals gegeben hat. Eine Geschichte über den Unsinn und den Sinn, über einfache Lösungen und ewige Geheimnisse, über die Möglichkeiten und die Unmöglichkeiten des Verstehens und des Liebens.

Mit Udo Marin, Julia Löser u. a. Regie und Text: Brigitte Döring

Eintritt: 9,- Euro/ ermäßigt 7,- Euro

 

MO 05.07.
DI 06.07.
MI 07.07.
DO 08.07.

Franz Kafka

BERICHT FÜR EINE AKADEMIE

Bericht für eine Akademie
 
Bericht für eine Akademie

Eingefangen von einer Jagdexpedition, monatelang gehalten in einem engen Käfig auf einem Dampfer, sucht der Affe Rotpeter einen Ausweg. Er hat zwei Alternativen zur Auswahl. Er kann wählen zwischen Zoo oder Varieté. Die übergroßen Anstrengungen ermöglichen ihm den Zugang ins kultivierten Bürgertum  und in ein saturiertes Leben -  unter Verleugnung der eigenen Wurzeln. Es gelingt ihm zwar nicht, von den Menschen als Ihresgleichen angenommen zu werden, doch als Künstler läßt man ihn seinen „Narren“platz in der Gesellschaft

“Brigitte Döring macht unter ihrer Regie daraus eher den Weg eines Afrikaners in Europa. Darsteller Hannes Göldner verzichtet auf jegliche wohlfeile Affen-Kostümierung und trägt Anzug,.... Dabei setzt das Team ganz auf Tragikomik, auf Bittersüße. Kein affenartiges Herumgehample, stattdessen punktgenau komische Effekte...... Wie man den «Bericht» auch dreht und wendet, ob als Satire auf die jüdische Assimilation, als Abrechnung damit, wie sehr Kafka sich im Beruf als Jurist verstellen musste oder als Bild vom Affen als wissendem Narren, der den Menschen den Spiegel vorhält - alle Facetten blitzen in der Döring-Version kurz auf. Wie in einem Kaleidoskop wird einer gezeigt, der einfach anders ist. Ob er sich anpassen will, weiß er nicht, von der Mehrheit hält er nicht allzu viel, aber es führt kein Weg daran vorbei. Gemeinsam mit Göldner und Peter Fidel, der im Hintergrund schräg sein Cello streicht, besteht die Regisseurin auf dem Autonomieanspruch des Subjekts. Ein universales Stück“.
( FN CLAUDIA SCHULLER)

mit Hannes Göldner.  Regie: Brigitte Döring

Eintritt: 9,- Euro/ ermäßigt 7,- Euro

 

FR 09.07.

Epilog

MENSCHEN – ROLLEN - EMOTIONEN

Theaterfiguren geben sich die Ehre. Hineingestellt-gesetzt-gelegt in ein menschliches „Stillleben“ ergreifen sie die Gelegenheit Ihnen ihre Geschichte zu erzählen. Monologe von Moliere, Feuerbach, Gogol. Grabbe, Strauß u. a. gespielt von Sandra Ettling, Hannes Göldner, Sina Martin, Udo Martin und Verena Schmidt. Gesang: Vera Unger, in Szene gesetzt von Brigitte Döring.

Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

SO 18.07.
16 Uhr!!!!!

Döring‘sche Theaterwerkstatt

DER POETENKOFFER

Szenische Lesung mit Musik am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Joachim Ringelnatz

Zusammenstellung: Brigitte Döring, mit Brigitte Döring, Udo Martin, Hannes Göldner, Esther Sambale, und Gästen

Joachim Ringelnatz
(eigentlich Hans Bötticher) 1838 – 1934

Schriftsteller, Kabarettist und Maler (auch: Schiffsjunge, Schaufensterdekorateur, Buchhalter, Hausbibliothekar und Fremdenführer).

"Ihm gelang, was so wenigen Poeten gelingt: Er hat es verstanden, seine ganze Existenz durchweg zu stilisieren. Die Sicherheit und heimliche Melancholie, mit der er die torkelnde Poetengestalt erst schuf und dann konsequent selbst lebte, ist bei dieser erstaunlichen Erscheinung gewiss das Erstaunlichste."
(Friedrich Luft)

"Wo in diesem fluidalen Berufe / ohnehin jeder jeden und jede beerbt / (also alles soweit im Fluss) / wünsche ich mir für die Tage nach Ladenschluss, / nein, keinen Ordensstern, keine Ehrenschleppe, / aber dass ihr vielleicht in die unterste Stufe / der Ringelnatztreppe / meinen Namen einkerbt. / Hoch sollst du leben, / solange ich selbst eben noch lebe, / großer kleiner, / bis in den letzten Nervenstrich spinnwebfeiner / unübersetzbarer Mann!“
(Peter Rühmkorf)

Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

Zusammenfasung

Döring'sche Bühnenspielereien vom 20. Mai bis 9. Juli

"Theater auf Zeit"

Beginn ist, wenn nicht anders angegeben um 20 Uhr
 

DO 20.05.
PROLOG
Menschen, Rollen, Emotionen | 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

FR 21.05./SO 23.05/MO 24.05./DI 25.05.
DIESE MÄNNER (Majo Simon) | 9,- Euro/7,- Euro
von Majo Simon, Regie Brigitte Döring mit Esther Sambale und Sandra Ettling

SO 23.05. um 16 Uhr
DER POETENKOFFER – heute: Erich Mühsam | 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig
Lesung mit Musik mit Brigitte Döring, Udo Martin, Esther Sambale, Hannes Göldner und Gästen

DO 27.05. und FR 28.05.
FRANCA RAME - "SEX ABER MIT VERGNÜGEN" | 9,- Euro/7,- Euro
Monologe von Franca Rame mit Brigitte Döring

SO 30.05
NACHTCAFE ZUM UNTERGANG | 9,- Euro/7,- Euro
Dramaturgie und Regie: Brigitte Döring
Geschichten aus dem zweiten Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts.
Texte, Szenen, Lieder von Kurt Tucholsky, Walter Mehring und Erich Kästner.

MO 31.05./DI 01.06./MI 02.06./DO 03.06.
FRANCE RAME – "NUR KINDER; KÜCHE, KIRCHE 1" | 9,- Euro/7,- Euro
Fortsetzung der Frauenstücke mit Sandra Ettling, Verena Schmidt und Brigitte Döring

PREMIERE DO 10.06.
FR 11.06./SA 12.06./FR 18.06./SA 19.06.
DIE ERZÄHLUNG DER MAGD ZERLINE | 9,- Euro/7,- Euro
von Hermann Broch. Spiel und Regie: Brigitte Döring

SO 13.06. um 16 Uhr
WERKSTATT SPIELBILDER | 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig
Szenen, Texte, Gedichte und Lieder

MO 14.06./DI 15.06./MO 21.06./DI 22.06.
BRAUN HITLER – zwei Monologe, ein Stück | 9,- Euro/7,- Euro
mit Brigitte Döring und Hannes Göldner. Regie: Brigitte Döring

SO 20.06. um 16 Uhr
DER POETENKOFFER – heute: Erich Fried | 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig
Lesung mit Musik mit Brigitte Döring, Udo Martin, Esther Sambale, Hannes Göldner und Gästen

PREMIERE DO 24.06.
FR 25.06./SO 27.06./FR 02.07./SA 03.07./SO 04.07.
"NICHT KLEIN, KEIN PRINZ ODER DOCH?" | 9,- Euro/7,- Euro
eine „phantastische“ Geschichte“ frei nach Antoine De Saint-Exupery mit Udo Martin u. a. Regie: Brigitte Döring

MO 05.07./DI 06.07./MI 07.07./08.07.
BERICHT FÜR EINE AKADEMIE | 9,- Euro/7,- Euro
von Franz Kafka mit Hannes Göldner, Regie Brigitte Döring

FR 09.07.
EPILOG
Menschen, Rollen, Emotionen | 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

 
 

 

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