Termine

Szenische Lesung am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen

Zum ersten Todestag von Fredericke Mayröcker am 4.6.21

Friederike Mayröcker, österreichische Dichterin, geboren 1924 in Wien
„Gut wie Mayröcker“ war ein Ausdruck höchsten Lobs unter den Avantgardisten im Nachkriegs-Wien. Bereits 1945 veröffentlichte Mayröcker erste Gedicht. Als sie 1954 den noch unbekannten Ernst Jandl traf, war ihr Ruf als Autorin bereits gefestigt. Jandl blieb lebenslang von der Überlegenheit ihres Schaffens überzeugt. Mayröcker braucht ihre chaotische Wohnung in Wien, um schreiben zu können Die absichtsvolle Verlotterung ihrer Wohnung hat sie oft beschrieben: „… ich habe zu Hause alles übereinander gestülpt, ich finde nichts mehr, meine Kleider irgendwo zusammengeknüllt und -gerollt auf einem Stoß Bücher vermutlich.“ So lebt sie wie sie schreibt: mit wachsendem Mut, sich von der normativen Syntax zu entfernen, mit ihr zu spielen und neue kreative Zuordnungen herzustellen. Ihre Texte entziehen sich dem rationalen Zugriff, sind ein poetisches, oft melancholisches Gespinst, sind Träume, die uns bezaubern – und befreien.
Zusammenstellung: Brigitte Döring; mit Andrea Gerhard und Gästen
Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig


Eintritt frei

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