Termine

Szenische Lesung am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen

Rose Ausländer 1901 – 1988 deutsch- und englischsprachige Lyrikerin
Rose Ausländer, geboren als Rosalie Scherzer in Czernowitz/Bukowina. 1939 erscheint ihr erster Gedichtband Nach der faschistischen Besetzung der Bukowina ist die jüdisch-deutschsprachige Kultur dort ausgelöscht. Rose Ausländer überlebt mit ihrer Mutter, versteckt und geht nach dem Krieg in die USA. Zwischen 1949 und 1956 ist es ihr nicht mehr möglich, in ihrer Muttersprache zu schreiben und sie verfasst ihre Texte in dieser Zeit ausschließlich auf Englisch. Nach einigen Jahren nähert sie sich der deutschen Sprache wieder an und siedelt nach Düsseldorf um. Sie konzentriert sich ganz auf das Schreiben, aber die Resonanz ist begrenzt. Erst mit 75 beginnt für sie die Zeit der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Arbeiten. Nach einem Oberschenkelhalsbruch, von dem sich ihr Körper nicht mehr erholt, verlässt sie die letzten zehn Jahre ihres Lebens ihr Zimmer im jüdischen Altenheim in Düsseldorf, nicht mehr. Gleichzeitig beginnt aber in dieser Zeit ihre literarisch produktivste Zeit. Sie schreibt bis 1987 noch mehr als zwanzig Bücher, die jetzt zum Teil sehr hohe Auflagen erreichen.
WORT AN WORT: Wir wohnen/Wort an Wort/Sag mir/dein liebstes/Freund/meines heißt DU
Zusammenstellung: Brigitte Döring, mit Andrea Gerhard und Gästen
Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig


Eintritt frei

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