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Szenische Lesung am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen

WOLFANG BORCHERT 1921-1947, deutscher Schriftsteller
Wolfgang Borchert wurde als Sohn eines Volksschullehrers und einer Mundartautorin in Hamburg geboren. Nach seinem Schulabschluss 1938 veröffentlichte er erste Gedichte im „Hamburger Anzeiger“. Anschließend absolvierte er auf Wunsch seiner Eltern eine Lehre in einer Buchhandlung und nahm nebenbei ersten Schauspielunterricht. Im Jahr 1941 begann er in Lüneburg als Schauspieler, gegen Jahresende wird er zu ersten Fronteinsätzen im Osten eingezogen. Von da an geriet er immer wieder in Schwierigkeiten mit dem politischen System, da er nicht bereit war, über die Politik des NS-Regimes zu schweigen. In den folgenden Monaten traten immer wieder Anfälle von Gelbsucht auf, weshalb er von der Front zum Fronttheater abgestellt werden sollte. Auf Grund politischer Witze musste Borchert dann eine neunmonatige Haftstrafe mit anschließender „Feindbewährung“ antreten. Kurz vor Kriegsende geriet er in französische Gefangenschaft. Trotz der großen Entfernung floh er bis in seine Heimatstadt Hamburg. Nach Kriegsende war Borchert gesundheitlich sehr mitgenommen und fast pausenlos ans Bett gefesselt. Dort entstanden seine, für diesen kurzen Zeitraum, recht zahlreichen Werke. Bekannt wurde Borchert u.a. durch sein Theaterstück „Draußen vor der Tür“ Am 20. November 1947 erlag er in Basel während eines Kuraufenthaltes seiner Krankheit.
Zusammenstellung: Brigitte Döring; mit Andrea Gerhard und Gästen
Hutkasse: 5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig

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